Beratung im Gesundheitswesen – Kompetenzen

Beratung im Gesundheitswesen

Wir beraten Spitäler, Pflege- und Alterszentren und unterstützen sie auch kompetent im Tagesgeschäft.

Kostenrechnung und Finanzielle Führung

Transparenz ist in allen Bereichen des Gesundheitswesens auf dem Vormarsch. Was beinhaltet eine Leistung exakt und was ist ihr Preis? Die Kostenwahrheit wird den Kostendruck in etlichen Akutspitälern intensivieren. Warum ist der Aufwand für die gleiche stationäre Behandlung beim einen Anbieter erheblich höher als beim andern? Ganz generell hat sich die politische Grosswetterlage verändert, der Wind vielerorts gedreht. Spärlicher sprudelnde Steuereinnahmen und der hörbare Unmut über jährlich steigende Krankenkassenprämien – sie führen ebenfalls zu mehr Kostendruck. Zumal sich das Prinzip Transparenz nicht bloss bei den Kosten, sondern auch bei den Subventionen durchsetzt. Für Kantone wird es schwieriger, Krankenhäusern da und dort einen Zustupf zu gewähren; fürs Rettungswesen, für den Notfall, für die Spitalseelsorge und so weiter.

Die Tarifentscheide der letzten Monate zeigen klar, dass der Kostendruck zunimmt und die Führung von Spitälern und Kliniken anspruchsvoller wird. Mittels Finanzieller Führung können Sie Ihre Strategien und Ziele auf allen Ebenen konsistent planen und umsetzen. Dazu werden die Ressourcen leistungsgerecht zugeteilt und mittels Produktivitätskennzahlen über mehrere Zeitperioden gemessen und verglichen. Unsere Erfahrung in den letzten Jahren zeigt, dass interne Vergleiche im Unterschied zu externen Benchmarks zu deutlich konstruktiveren Diskussionen und Ergebnissen führen.

H Focus berät die Leistungserbringer im Gesundheitswesen, wie sie die Kostentransparenz nutzen können, um besser zu werden. Denn: «Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein». Mit unserem Ansatz der Finanziellen Führung werden Spitäler täglich besser.

Strategie

Sich permanent fit zu halten, ist unabdingbar, um zukunftsfähig zu bleiben. Dazu gehört, Trends frühzeitig zu erkennen und sich entsprechend geschickt im Markt zu positionieren. Auf der anderen Seite lohnt es sich, bestehende Strategien zu hinterfragen und ohne Scheuklappen weiter zu entwickeln. Oft liegt der Schlüssel, um im anspruchsvolleren Umfeld erfolgreich bestehen zu können, in kreativen Partnerschaften. Wir fächern die Möglichkeiten hierzu auf. Die Zukunft ist ohne Agilität schwierig zu meistern. Sie basiert auch auf der Bereitschaft, sich aus der Komfortzone zu begeben. Und das erfordert Mut. Ihn aufzubringen, lohnt sich. James Abraham Garfield, der 20. Präsident der USA brachte das einst so auf den Punkt: Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück.
Wir entwickeln mit Spitälern neue Strategien mit einem Spitalprogramm für den ambulanten Fortschritt in sechs Punkten:

  • Trennung von ambulanten und stationären Eingriffen bei gleichzeitiger Nähe zum Spital: Ambulante Eingriffe sind kürzer und daher schneller getaktet als stationäre. Sie stellen daher andere Anforderungen an Infrastruktur und Operationspersonal. Nur mit einer klaren Trennung zwischen den beiden Formen können schlanke Prozesse umgesetzt werden. Gleichzeitig bringt die Nähe zum Spital dem ambulanten Operieren wirtschaftliche Vorteile, weil die vorhandene Infrastruktur (z.B. Sterilgutversorgung) mitbenutzt werden kann.
  • Kurze Wege: Bei ambulanten Eingriffen entscheidet jede Minute, ob ein kostendeckender Betrieb gelingt. Folgerichtig müssen die Wege kurz und so beschaffen sein, dass keine personellen Leerläufe entstehen (s. Abbildung).
  • Nur mit der Beschränkung auf Wahleingriffe können Leerstandskosten wie bei einem Notfallbetrieb vermieden werden.
  • Für sichere und effiziente Abläufe mit hoher Qualität müssen die Operationen «sortenrein» erfolgen. Zumindest pro Tag und Operationseinheit sollen Patienten eingeplant werden, bei denen die gleiche Intervention gemacht wird.
  • Für den Vollbetrieb eines ambulanten Operationszentrums mit zwei oder vier Einheiten sind mindestens 5'000 bzw. 10'000 Eingriffe pro Jahr notwendig.
  • Um die Bedingungen der «Sortenreinheit» und der Minimalmengen zu erfüllen, genügt bei den meisten Schweizer Spitälern die eigene Einzugsregion nicht. Erst für mehrere Spitäler gemeinsam betriebene Operationszentren kommen auf eine ausreichende Zahl an Eingriffen.

Tarife: TARMED & Co.

Als Tarifexperten berät H Focus im Gesundheitswesen bei Einführung, Umsetzung und Optimierung von Tarifen und Leistungserfassung.
Mit rund 4’500 Positionen ist der neue TARMED gleich umfassend wie das alte. Die Ansprüche an eine lückenlose und differenzierte Dokumentation steigen deutlich. Das heisst, dass jeder Eintrag in der Krankengeschichte ‘wasserdicht’ sein muss. Augenmerk ist dabei insbesondere auf Leistungen in Abwesenheit des Patienten zu richten. Bisher war dies eine Art Sammeltarifposition, ohne zeitliche Deckelung. Das ändert sich fundamental. Für Leistungen in Abwesenheit des Patienten stehen in einem Zeitraum von drei Monaten nunmehr maximal 30 Minuten zur Verfügung (Altersgruppe 7 bis 74 Jahre). Das Beispiel ist auch ein Indiz, wie schwierig es künftig werden wird, ein faires Entgelt für alle erbrachten Leistungen zu erhalten. Diese wachen darüber, dass die fakturierungsrelevanten Daten aus der Krankengeschichte lückenlos in die Leistungserfassung einfliessen und einwandfrei in der Rechnung abgebildet sind. Um dieses Schnittstellenmanagement zu optimieren, lohnt sich eine externe Leistungsrevision.

Mit den jährlichen Kodierrevisionen können signifikante Abweichungen des durchschnittlichen Schweregrads zuverlässig entdeckt werden. Wollen Sie aber die finanziellen Risiken und Chancen Ihrer Kodierung umfassend kennen, genügt die Analyse einer Stichprobe nicht. Mit dem Ansatz von H Focus können Spitäler ihre Daten vollständig prüfen. Damit Sie Ihre DRG korrekt abrechnen.